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Erlebnisberichte

Absturz der Lancaster am 25. März 1944 bei Jänickendorf

 

Überraschender Besuch aus England im März 2015

“Sprachlos, so bewegend” Wundervoll!!!

Diese Worte schrieb der 88-jährige Engländer John Bickers am 25. März 2015 in das Gästebuch der Museums -Scheune/Jänickendorf und sie drücken genau das aus, was wir als Initiatoren und Betreuer des Museums auch empfanden.
John Bickers suchte nach 71 Jahren die Stelle auf, an der  sein damals 21 jähriger Bruder Kenneth Georg Bickers auf den Tag genau, am 25. März 1944, beim Abschuss einer Lancaster als deren Pilot ums Leben kam.

  Bickers Kenneth GerorgBickers Gruppenfoto
Kenneth Gerorg Bickers DFC als junger Fliegersoldat und beim Gruppenfoto (vorn 5. von links)

John Bickers kam in Begleitung seines Sohnes James Bickers. Am Vormittag des 25. März 2015 war John  Bickers aus Harrogate/England nach Berlin geflogen, um von seinem verstorbenen Bruder an dem Ort endgültig Abschied zu nehmen, wo er in einem grausamen Krieg sein junges Leben lassen musste.
Bickers Flugzeug
Ken auf einer Maschine

Zuvor hatten sie sich in Berlin erkundigt, wo und wie sie die Absturzstelle finden könnten. Dabei wurden ihnen als Auskunftstellen Berliner Rathäuser, andere Ratstellen sowie Museen genannt.

Das einzig Konkrete  war folgende Aussage: Absturzstelle Janickendorf das wahrscheinlich 5km oestlich von Luckenwalde liegt.
Da ihnen in Luckenwalde auch keine weiteren Hinweise gegeben wurden, fuhren beide auf „gut Glück“ nach Jänickendorf. Und Glück hatten sie im wahrsten Sinne des Wortes. Nach mehreren negativen Auskünften angesprochener Bürger, die die Frage wegen fehlender Sprachkenntnisse nicht verstanden, waren sie an der Museums-Scheune angekommen. Trotz Schwierigkeiten beim Dialog verstanden wir so viel, dass der Besuch mit einem Flugzeugabsturz am 24./25. März 1944 in Verbindung steht. Glück war es  auch deshalb, weil die Museums-Scheune an diesem Nachmittag die Tore geöffnet hatte, was in dieser kalten Jahreszeit nur selten der Fall ist. Und so konnten wir John und James Bickers die im Museum aufbewahrte Radaufhängung sowie Dokumente zum Flugzeugabsturz ihres Bruders/Onkels zeigen.
Mit Hilfe von Julia Horn als Übersetzerin fuhr Manfred Bölke mit den beiden Besuchern zu der damaligen Abschussstelle im „Bauernbusch“

Bickers TeamBickers Pilot
Kenneth Bickers (Mitte) mit seinem Team  vor seinem letzten Flugeisatz

sowie zum „Grabenberg“,  wo  Soldaten der deutschen Flak  während des 2. Weltkieges Zielschießen auf Ballons geübt haben. Kenneth Georg Bickers wurde aber laut Nachforschungen von dem namentlich bekannten Leutnant Heinz Reuter auf dem Heimweg  durch Beschuss einer viermotorigen Maschine NJG 2 um 22.25 Uhr getroffen. 3 von den 6 Besatzungsmitgliedern konnten beerdigt werden, die anderen - darunter der Pilot -  sind auf einer Gedenktafel erwähnt. Kenneth Georg Bickers  wurde auf dem dritten Einsatz seiner zweiten Tour (eine Tour sind 30 Einsätze) abgeschossen. Mit 21 Jahren war er der jüngste Fliegerkommandeur des Bomberkommandos, der getötet wurde.
Nach Angaben der AG Fliegerschicksale in Verbindung mit englischen Behörden waren in dieser Nacht 726 Flugzeuge über Berlin. 73 wurden abgeschossen. Das war die höchste Abschusszahl während des Krieges.

Bickers RAF Squadron 
Mitglieder der RAF Squadron

Die Buchstaben "DFC" nach seinem Namen geben an, dass er eine besondere Medaille vom König im Buckingham Palace im Jahr 1943 (die Initialen stehen für "Distinguished Flying Cross") bekam - er erhielt diese Medaille, weil auf einem seiner Einsätze sein Flugzeug das einzige in ganz Deutschland war, das von einem deutschen Jagdflugzeug angegriffen und sehr stark beschädigt war und sein Heckschütze dabei getötet wurde, aber Ken ist es  gelungen, die Lancaster nach England zurück zu fliegen mit einer  Bruchlandung bis zu  einem Ort namens Bodney in Norfolk.

 Bickers Soldat                  Bickers Bauernbusch     
                                                                                    Bauernbusch März 2015

Ken wollte  am 6. April 1944 heiraten, nur zwei Wochen, nachdem er getötet wurde.
Während unserer Unterhaltung im Museum bei Kaffee und Kuchen erfuhren die Gäste, dass Gerhard Krüger aus Jänickendorf, der das bei den Dokumenten mit ausgestellte  Foto mit seiner 10-jährigen Schwester vor dem Flugzeugwrack am 25. März 1944 aufgenommen hatte,  heute in Wildau lebt. Also versuchten wir ihn noch am gleichen Abend telefonisch zu bitten, doch als Zeitzeuge  vor Ort über den Absturz zu berichten.
Und so trafen wir uns mit John, James und dem heute 86-jährigen Gerhard Krüger, obwohl seine Frau an diesem Tag Geburtstag hatte, zwei Tage später wieder in Jänickendorf. Diesmal half uns unsere Enkeltochter Christina beim Übersetzten. Und dann fuhren  alle, wieder mit Julia Horn als Dolmetscherin,  nochmal vor Ort an die einstige Abschussstelle. Dort legte John Bickers zum Gedenken an seinen Bruder ein kleines  hölzernes Kreuz nieder.
Zurückgekehrt gab es wieder eine kleine Stärkung und weitere Gespräche mit Hilfe eines Laptop- Übersetzers, der schon aus unserer  Erfahrung dabei sehr hilfreich sein kann.
Sehr bewegt und mit tiefen emotionalen Eindrücken und Dankbarkeit darüber, nach noch so vielen Jahren Zeugnisse über den Tod ihres Angehörigen vorzufinden, verabschiedeten sich John und James Bickers zum Abflug in ihre Heimat mit dem Versprechen, auch weiterhin miteinander in Verbindung zu bleiben und uns noch Fotos von Kenneth Georg Bickers, die  vor seinem letzten Flug aufgenommen  wurden, zu schicken, was 1 Tag später schon erfolgte mit folgendem Zusatz: 29.3.2015:
“Ich kann euch nicht genug dafür danken für alles, was ihr für uns getan habt, es fühlt sich an, als würden wir schon  bekannt  sein  für eine sehr lange Zeit und es ist trotzdem nur ein paar Tage!
Ich schreibe einen Artikel über unseren Besuch und sende ihn euch so schnell wie möglich.
James Bickers”

Eintrag ins Gästebuch der Museums – Scheune/Jänickendorf:

Bickers Gaestebuch
“Sprachlos, so bewegend” Wundervoll!!!
Ich bin der Bruder vom Piloten der Lancaster S/LDR Kenneth George Bickers, der hier am 24./25. März 44 umgekommen ist.
John  Bickers”

“Habt vielen Dank für euren wunderbaren Empfang. Ihr seid wirklich großartige Menschen.
James Bickers”

26./28 .März 2015 in Jänickendorf:

Bickers James JohnBickers Boelke
    James und John Bickers                                     M. Bölke, G. Krüger, Jo. Bickers, G. Bölke, Ja. Bickers

Einweihung Gedenktafel am 24. März 2016

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Ansprache zur Einweihung Gedenktafel am 24. März 2016

Musikstück

Wir haben  uns heute hier eingefunden, um die Gedenktafel für die Opfer der hier am 24. März 1944  zu Tode gekommenen Insassen der englischen Lancaster einzuweihen.
Besonders herzlich begrüßen möchten wir unsere Gäste aus England:
Das sind John Bickers (Vickers), der Bruder des Piloten der Lancaster mit seinem Sohn James und seinem Enkelsohn  Marc.
Weiterhin möchten wir  Mel Taylor,  Enkelsohn von Norman Tombs  mit seiner Tochter,   den Vertreter vom Landkreis Teltow – Fläming  sowie die Bürgermeisterin unserer Großgemeinde Frau Monika Nestler und den Vorsitzenden unseres Heimat- u. Geschichtsvereins, Herrn Dieter Jesche herzlich willkommen heißen.
Nicht weniger herzlich begrüßen und gleichzeitig bedanken möchten wir uns heute bei  den Helfern und Unterstützern, ohne die wir das Projekt nicht geschafft hätten: Das sind
- der heute 87 jährige Gerhard Krüger, Augenzeuge des Geschehens
- der Künstler Karl Späth, der den größten Anteil an der Erschaffung der Gedenktafel hat
- sowie die Familien Ernicke und Zerning, Christian Ziegs, Peter Reinhardt und Julia Horn.
Bedanken möchte ich mich auch bei Gesine Goldammer, die uns heute als Dolmetscherin unterstützt und Herrn Wegner, der diese Veranstaltung musikalisch umrahmt.

Musikstück

Heute vor einem Jahr  am 24. März 2015 schrieb John Bickers Folgendes in unser Gästebuch:
„Sprachlos, so bewegend” Wundervoll!!! Ich bin der Bruder  vom Piloten der Lancaster S/LDR Kenneth Georg Bickers, der hier am 24./25. März 1944 umgekommen ist.
John Bickers suchte nach 71 Jahren  auf den Tag genau den Ort auf, an dem sein damals 21-jähriger Bruder Kenneth beim Absturz der Lancaster mit weiteren sechs Kameraden ums Leben kam.
Die einzige Information, mit der sich John und James  nach dieser langen Zeit auf die Suche begaben war Folgende:
 Absturzstelle Jänickendorf, das wahrscheinlich 5 km östlich von Luckenwalde liegt.
Also fuhren sie auf „gut Glück“ nach ergebnisloser Suche in Berlin und Luckenwalde zu genauen Angaben hier nach Jänickendorf.
Und Glück hatten sie wirklich, denn um diese kalte Jahreszeit ist das Museum wenig geöffnet. Aber wir hatten gerade unseren Seniorennachmittag beendet und beim Schließen des Tores sprach mich James an. Obwohl ich fast keine Englischkenntnisse habe, verstand ich doch so viel, dass  es sich die  Frage auf eine Lancaster und das Jahr 1944 bezieht. Und Glück hatten beide auch deshalb, weil  mein Mann als Kenner der Absturzstelle und Julia Horn  mit Englischkenntnissen ganz in der Nähe waren.
Wir öffneten das Museum, zeigten unsere Dokumente zum Flugzeugabsturz und die hier aufbewahrte Radaufhängung der Lancaster. Nach einem kurzen Gespräch bei Kaffee und Kuchen fuhren John, James, Julia und mein Mann zum Absturzort und ich setzte mich inzwischen mit Gerhard Krüger in Verbindung, der als damaliger Augenzeuge bereit war, zwei Tage später hierher zu kommen, um über dieses Ereignis vor 71 Jahren aus der Erinnerung heraus vor Ort zu berichten.
Sehr bewegt und mit tiefen emotionalen Eindrücken und Dankbarkeit darüber, nach so vielen Jahren noch Zeugnisse über den Tod ihres Angehörigen vorzufinden, verabschiedeten sich John und James mit dem Versprechen, auch weiterhin miteinander in Verbindung zu bleiben und uns noch Fotos von Ken zu schicken. Einen Tag später waren die Bilder mit folgendem Gruß schon bei uns:

Ich kann euch nicht genug danken für alles, was ihr für uns getan habt. Es fühlt sich an, als würden wir schon bekannt sein eine sehr lange Zeit und es ist trotzdem nur ein paar Tage.

Wir konnten die Gefühle von John und James gut nachempfinden, da sich mein Mann und ich vor 1 ½ Jahren  mit genau so wenig Informationen auf die Suche nach dem Grab seines Vaters nach Armenien begeben hatten und wir dort auch zwei Menschen fanden, die keine Mühen gescheut haben, um diese Suche zum Erfolg zu bringen. Deshalb waren wir auch sofort bereit, John und James bei ihrem Anliegen zu unterstützen weitere Informationen zum Absturz der Lancaster in Erfahrung zu bringen.

Mit Hilfe eines GPS – Gerätes konnten wir die Koordinaten der Absturzstelle genau festlegen. Dass wir dabei nach 71 Jahren noch Teile der Lancaster, ja sogar eines Schnürstiefels, im Wald auf dem Weg zur Absturzstelle fanden, war für uns unfassbar.
Aber auch den Wunsch von John und James  zu realisieren, hier vor Ort  ihrem Angehörigen, der hier in einem grausamen Krieg sein junges Leben opfern musste, ein bleibendes Denkmal zu setzen und damit folgenden Generationen die Schrecken des Krieges bewusst zu machen, war für uns selbstverständlich.

Also begannen wir zahlreiche Anträge zur Genehmigung des Aufstellens einer Gedenktafel bei den verschiedensten Ämtern zu stellen und stimmten mit John und James unsere Vorschläge zur Beschriftung und Gestaltung eines Denkmals ab, nahmen dankbar das Angebot des Luckenwalder Künstlers Karl Späth an, unsere Vorstellungen zu realisieren, so dass wir heute diese Gedenktafel einweihen können.

Aus unserer Begegnung mit John und James vor 1 Jahr  ist eine herzliche Freundschaft entstanden, Mindestens einmal in der Woche haben wir seitdem Kontakt zueinander, um über unsere Nachforschungen zu berichten, mehr aus Kenneths kurzem Leben zu erfahren  und den Angehörigen der hier zu Tode Gekommenen eine Stätte zu schaffen, wo sie endgültig Abschied von ihnen nehmen können.

Enthüllung der Gedenktafel01_109


Musik

Reden:

John/James Bickers:
Mein Vater und ich kamen  vor einem Jahr genau an diesem Tag hierher auf der Suche nach dem Bruder meines Vaters Ken, der mit seiner Crew in der Nacht vom 24. März 1944 hier über diesem Gebiet nach einem Angriff auf Berlin abgeschossen wurde und zu Tode kam.
Was seitdem geschehen ist, hat unsere kühnsten Hoffnungen und Erwartungen übertroffen und dazu geführt, schließlich heute zu dieser Zeremonie diese wunderbare Gedenktafel, von Karl Späth zu Ehren der Mannschaft von Lancaster ME665 angefertigt, zu enthüllen.
Darüber hinaus trafen wir nun die Enkel und Ur-Enkelin von Norman Tombs, Mel und Rebecca Taylor, und wir freuen uns, dass sie bei uns heute sein können.
Herzlichen Dank an alle, die an diesem erstaunlichen Ereignis teilgenommen hat:
Julia Horn - die glücklicherweise mit Manfred und Gisela am Tag da waren, als wir sie getroffen haben und in der Lage war, alles perfekt zu übersetzen!
Herr Krüger - unser Zeuge für die Ereignisse dieses Tages im Jahr 1944, der von seinem weiten Weg von Zuhause fuhr um  uns zu treffen und uns an der Absturzstelle die Szene in einer sehr bewegende Art und Weise  beschrieben hat.
Karl Späth - der Erschaffer dieser wunderbaren Gedenktafel, der vielen Stunden mit Manfred und Gisela verbracht hat, um diese Tafel so zu gestalten.
Christina - Enkelin von Manfred und Gisela, die uns am zweiten Tag beim Übersetzen tapfer unterstützt hat!
Die Familien Ernicke, Ziegs und Zerning, die für das richtige  Auffinden der Absturzstelle der Lancaster bei der Suche per GPS geholfen haben.
Und schließlich Manfred und Gisela Bölke, ohne die nichts davon möglicherweise passiert wäre. Von Anfang an waren sie so freundlich und hatten viel Verständnis, und wir schulden ihnen ein hohes Maß an Dankbarkeit für alles, was sie für uns getan haben.
Manfred und Gisela haben unermüdlich gearbeitet, um sicher zustellen dass diese Zeremonie heute stattfinden kann, und wir können ihnen nicht genug danken für alles, was sie getan haben.
Wir glauben wirklich, dass dies war ein Treffen, das einfach passieren sollte, und wir bieten unseren aufrichtigen und herzlichen Dank an alle für die Gewährleistung, dass es jetzt ein bleibendes Denkmal für die Besatzung von Lancaster ME665 gibt, das für viele Jahren besucht werden kann.
 

Bürgermeisterin  Frau Nestler

Dank an Karl Späth

Musik

Damit ist unsere Veranstaltung beendet. Bevor wir uns mit den Angehörigen der Opfer zur Absturzstelle begeben, möchte ich diese und unsere Helfer zu einer Tasse Kaffee ins Museum einladen.

 

Besuch der Absturzstelle
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Gedenktafel für  die Crew der 1944 bei Jänickendorf abgestürzten Lancaster findet bis nach Australien Beachtung

Bericht im Newsletter der EIsham Wolds Association

Der Newsletter 47 (2015) enthielt einen Artikel von James Bickers über seinen Onkel Sqn Ldr Kenneth Bickers und seine Freundschaft, die nach der Suche von Kenneths Bruder, John,  nach dem Absturzort Luckenwalde, 50 km südlich von Berlin, im Land Brandenburg gegründet wurde. Kenneth Bickers, der  auf dem dritten  Einsatz seiner zweiten Tour  mit seiner gesamten Mannschaft umkam, wurde  von unten abgeschossen, als sie nach Hause in der Nacht von 24. zum 25. März 1944 flog. Ihr Lancaster ME665 (PM-C) war eins von 75 Verlusten in der letzten Nacht der Schlacht von Berlin. Die Geschichte wird nun von Kens Neffen fortgesetzt:

„Ken's Geschichte  - Fortsetzung“
In Jänickendorf  hatten wir die Möglichkeit, viele faszinierende Geschichten über unsere Familien auszutauschen.
Nach der Rückkehr von einem ersten Besuch in Germany im März 2015, setzten wir die  E-Mail-Korrespondenz mit Manfred und Gisela Bölke, die die Museum Scheune in Janickendorf, 5 km südöstlich von Luckenwalde entfernt betreuen, fort.  Es wurde schnell klar, dass sie bereit waren, uns so weit wie möglich zu helfen: nicht nur im Suchen von Resten des Flugzeugs oder seiner Besatzung, sondern auch bei der Planung und Organisation einer Gedenktafel zu Ehren der verlorenen Flieger
……………….
und weiter
Ein Jahr seit dem Tag nach der ersten Begegnung haben wir  neue Freunde.
Ein bleibendes Gedenken für die  6 Flieger steht seit dem 24. März 2016  in Jänickendorf außerhalb des Museums, dank der unerschütterlichen Bemühungen von Manfred und Gisela und  ihrer Helfer. Es war eine emotionale Begegnung für uns und eine großartige Leistung von ihnen.
Wir danken allen von Herzen im Namen unserer Familien

 

Kommentar von Doreen Burge aus Australien zu dem Artikel im  NEWSLETTER der EIsham Wolds Association.

Gerade als der Artikel fertig war, erhielten wir  die folgende  Nachricht per E-Mail von Doreen Burge. Sie ist die Tochter des Schriftstellers Don Charlwood (1915 – 2012), der in seinem Buch „No Moon Tonigt“ („Kein Mond heute Abend“) über Ken schrieb.

Meine Mutter, Nell, erhält noch die Ausgaben der „EIsham Wolds Association Newsletter“. Sie ist nicht mehr in der Lage, sich an Vieles von sich und das Leben mit Vati zusammen zu erinnern (obwohl sie sehr stabil und glücklich ist und ihre Familie erkennt), so lese ich die Newsletter und halte sie auf dem Laufenden.

No Moon TonoghtLetzte Nacht hatte ich einen Blick auf die Ausgabe von Winter 2015 - die letzte Version des A4-Formats - und fand den Artikel über Ken Bickers und seinen Bruder, geschrieben von Kens Neffen James. Was für ein sehr bewegender und interessanter Artikel. Ken's Name schien mir bekannt zu sein, und ich erinnerte mich, vor Dad's Tod  zwei der Namen  aus dem Zeitungsartikel gehört zu haben. Und ich begab mich auf eine Reise in sein Buch in dieser Nacht um das zu überprüfen, nachdem ich den Artikel gelesen hatte!
 
Dann war ich so erfreut, James Bickers letzten Absatz zu lesen, in dem er Ken zitiert  "Kein Mond scheint heute Abend".
Es gibt nur ein paar Augenblicke seit  Dad verstorben ist, wo ich wirklich wünschte, er wäre immer noch hier - und das war einer von ihnen. Ich war so interessiert und bewegt, von Kens Bruder und Neffen zu lesen, der die Pilgerfahrt zum Standort in Deutschland machte, wo Ken war. Er würde James  Kommentare über die Worte „Heute Abend kein Mond zu sehen“ auch in Erinnerung haben.

Es war schön, das Foto in dieser Zeitung von Dad’s Uniform in der Ausstellung im Museum zu sehen.
Bickers Team
Kenneth Bickers (Mitte) mit seinem Team  vor seinem letzten Flugeisatz

Ich kann mir keinen besseren Ort vorstellen und freue mich darauf, es auf dem Display zu sehen, wenn wir nach England in ein paar Jahren zurückkehren. Sicher kommen wir auch mal nach Germany.

Mit freundlichen Grüßen, Doreen Burge

Gisela Bölke

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