Kultur im Museum

Neben dem täglichen Angebot von Führungen durch das Museum, werden auch Veranstaltungen mit geschichtlichem und kulturellem Inhalt angeboten.

So gab es eine verschiedene Buchlesungen: Eine durch die Luckenwalder Autorin Elfriede Rüdiger, die Geschichten aus dem DDR – Alltag vortrug. Niedergeschrieben in humoristischer Form, was bei jedem Zuhörer trotz des damals oft damit verbundenen Ärgers einfach ein Schmunzeln hervorrufen musste. Und eine andere über den Australier Walter Purnell, der 1945 auf seiner Flucht aus dem Strafgefangenlager Stalag zwei Tücher aus einem hier umliegenden Gehöft mitnahm und die auf wundersame Weise in der Museums-Scheune gelandet sind, gab es ebenfalls. Sein Sohn Douglas Purnell, mit dem wir seit einigen Jahren in Verbindung stehen, hat in seinem im Dezember 2010 veröffentlichen Buch „Seelig – offen und tief“ auch drei Kapitel seinem Vater gewidmet und beschreibt darin dessen Kriegserlebnisse.

Zur Tradition sind die jählichen Vorträge von Kleinbahnexperte W.-D. Machel  geworden. Diese sind sehr beliebt und man sollte sich unbedingt anmelden.

Außerdem werden seit vielen Jahren jeden vierten Mittwoch in der Museums-Scheune Seniorennachmittag durchgeführt. Eine besonderer Nachmittag standzum Beispiel unter dem  Thema „Geschichten in Fläming Platt“ der verstorbenen Mundartschriftstellerin Käte Taubitz. Diese einmal im Jahr stattfindende Veranstaltung verbinden wir auch stets mit Gesang. Frau Elisabeth Letz aus Klein-Schulzendorf ist an diesem Tag der „Hauptakteur“. Neben dem Vortragen der humorvollen Geschichten in der Sprache des Fläming Platt begleitet sie unseren Gesang mit dem Keybord. Und ganz so schlecht kann dieser nicht sein, denn ich wurde schon gefragt, welcher Chor denn in der Museums-Scheune seine Übungsstunden abhält.

Darüber und über viele andere zu Herzen gehende Geschichten kann man aber auch schon etwas bei einer Museumsführung erfahren!

Also, ein Besuch der Museums – Scheune lohnt sich immer – Sie sind herzlich willkommen!

G. Bölke