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eigene Berichte

eigene Berichte

Gedenken an Lancasterbesatzung von 1944 (März 2021)

Rückkehr nach 75 Jahren (August 2020)

Wichtige Dokumente nach nunmehr 15 Jahren am richtigen Aufbewahrungsort (Juli 2019)

Backofenfest zu Pfingsten war wieder ein voller Erfolg (Juni 2019)

Einladung zum  Kulturempfang der SPD - Landtagsfraktion Brandenburg 2019 (Mai 2019)

Spenderin aus Goslar (Niedersachsen) „entdeckte“ die Museums-Scheune im Internet (Mai 2019)

Brot, Kuchen und Butterstollen auch beim Weihnachtsbacken sehr gefragt (Dezember 218)

Trotz Kälte und regnerischem Wetter zahlreiche  Besucher am Backofen (Oktober 2018)

Blogger Steven Hille zu Besuch in der Museums – Scheune /Jänickendorf (Juni 2018)

"Die schönsten Nachbarschaftsaktionen" und "Seniorentreffen mal an einem ganz anderen Ort" (Januar 2018)

Museums – Scheune Jänickendorf nicht nur in Nuthe-Urstromtal bekannt (2017)

 

Gedenken an Lancasterbesatzung von 1944

John u. james Bickers 24122019Der 24. März 2016 war für den Heimat- u. Geschichtsverein Nuthe-Urstromtal e.V. ein ganz besonderer Tag:
Die Enthüllung einer Gedenktafel für die Besatzung der am 24.März 1944 hier abgestürzten englischen Lancaster.
Ein Jahr zuvor war der damals 89-jährige Bruder des Piloten mit seinem Sohn auf der Suche nach der Absturzstelle. Ihnen war bis dahin nur bekannt, dass sich die Absturzstelle ca 500m südöstlich von Luckenwalde befand. Und so kamen sie dabei auch nach Jänickendorf, trafen meinen Mann und mich „zufällig“ an der Museumsscheune und konnten hier Material zu dem Absturz der Maschine und deren Besatzung finden.
Schnell kamen wir in Kontakt und blieben es auch per E-Mail. Genau auf den Tag ein Jahr später konnten wir eine Gedenktafel im Beisein verschiedener Familienangehöriger aus England vor dem Museum enthüllen, denn vier der Toten, darunter auch der Bruder unseres Besuchers, Kenneth Georg Bickers, liegen heute noch in der Absturzstelle.
Seitdem sind wir auch weiterhin mit ihnen in Verbindung geblieben, haben noch viel zu den Ereignissen und die Besatzung recherchiert.
Das habe ich in einem Buch zusammengefasst und ein Exemplar davon an John Bickers und seinen Sohn James Weihnachten 2019 geschickt. Sie waren unheimlich dankbar, ein Dokument in den Händen zu haben, das Fotos, Dokumente und die Geschehnisse vom Absturz der Lancaster bis zur Errichtung der Gedenktafel beinhaltet.
Am 27.September 2020 ist John Bickers einen Monat vor seinem 94.Geburtstag verstorben. Dazu schrieb uns sein Sohn:
Ich weiß, dass er so begeistert war von dem, was ihr beide für ihn getan habt, als wir 2015 aus heiterem Himmel ankamen. Euer Empfang hätte nicht herzlicher und offener sein können und eure Freundschaft so großzügig, dass er sehr berührt war und sich immer sehr liebevoll an diese wundervollen Tage erinnerte. Das hat ihm geholfen in Frieden und gutem Gedenken an seinen Bruder ruhig einzuschlafen.
Auch wir sind sehr berührt von den stets herzlichen Briefen, die immer wieder eine große Dankbarkeit zeigen.
Sollte das Reisen wieder einmal möglich sein, werden James und seine Familie auch wieder nach Jänickendorf kommen.

G.Bölke, März 2021
Museums-Scheune/J´dorf

Rückkehr nach 75 Jahren

01_Margarita, Nikolai, Karl Bauer, Christa Hagen, Olga Bauer 17.7.2020

Margarita, Nikolai, Karl, Christa H., Olga

Am 18. Juli 2020 hatte ich in Jänickendorf eine Begegnung, von deren Art es immer weniger geben wird.
Ich war mit der Reinigung der Straße beschäftigt als ich vier Personen sah, die auf meine 92 -jährige Nachbarin zugingen und sie ansprachen. Da die Nachbarin stark sehbehindert ist und sich das Gespräch in die Länge zog, begab ich mich zu dieser Runde um evtl. meine Hilfe anzubieten. Und das war für mich als Ortschronistin ein lohnender Gang.
Einer der Gäste war der 90-jährige Karl Bauer in Begleitung seines Sohnes mit Frau und einer seiner Töchter, der aus der Ukraine stammt und seit 1994 als „Russlanddeutsche“ wieder in Deutschland leben.
Karl Bauer wohnte vor 75 Jahren hier in Jänickendorf. Seine Familie wurde 1943 nach Deutschland „umgesiedelt“. Er berichtet, dass die Familie, Mutter mit sechs Kindern, sechs Monate mit dem Pferdewagen unterwegs waren bis sie in Deutschland ankamen. Die Ankömmlinge wurden auf das Land verteilt – Karls Familie kam nach Luckenwalde und wurde weiter nach Jänickendorf verwiesen. Die siebenköpfige Familie fand ihr neues Zuhause in einer kleinen Stube bei dem Gastwirt Rasack, den Eltern unserer Nachbarin.
Viele Jugendliche in seinem Alter wurden noch als Soldaten eingesetzt. Da der 15-jährige Karl von sehr kleinem Wuchs ist, blieb e

02_G.Bölke, Karl u. Olga Bauer, Ch,Hagen

G. Bölke, O. u. K. Bauer, rechts Ch. Hagen

r davon verschont. Als Ältester der Geschwister half er auf dem Feld, im Stall auf dem Hof – eben überall dort wo Hilfe benötigt wurde.
Erstaunlich, wie lebhaft die Erinnerungen nach 75 Jahren noch im Gedächtnis dieses kleinen geistig und körperlich sehr vitalen Mannes sind. Er konnte die Namen aller Familienmitglieder unserer Nachbarin nennen und erkannte sie auch auf Fotos wieder; fragte nach Gebäuden, die den Kriegshandlungen 1945 zum Opfer fielen.
Für mich waren seine geschilderten Kriegserlebnisse in unserem Dorf aus dieser Zeit besonders beeindruckend, da ich mit Hilfe der Jänickendorfer Senioren diese in einem reichlich 100 Seiten umfassenden Augenzeugenbericht aufgeschrieben habe.
Dankbar waren Karl und seine Angehörigen, dass ich dieses Buch von Zuhause holte und ihnen Fotos aus dieser Zeit zeigen konnte, die Jänickendorf noch vor der Zerstörung zahlreicher Gebäude am 21./22. April 1945 dokumentieren und ihnen ein Exemplar davon überließ.
Viele Erlebnisberichte aus dem Buch stimmen mit den Schilderungen von Karl Bauer überein; aber auch einige bisher unbekannte Ereignisse konnte ich für eine Ergänzung meiner Niederschrift notieren.
Nach Kriegsende 1945 wurde Karl Bauer mit Mutter und Geschwistern nach Sibirien geschickt, wo sie lange Zeit in einem Kuhstall eine vorläufige Bleibe fand.
Heute wohnt Karl mit seinen Kindern in Niedersachsen/Landkreis Vechta, er möchte 100 Jahre werden
Gisela Bölke

August 2020
 

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage hier.

Wichtige Dokumente nach nunmehr 15 Jahren am richtigen Aufbewahrungsort

Archivmaterial Keller Bölke Akten VdgB 2Als der damalige Vorsitzende des Heimat- u. Geschichtsverein Nuthe-Urstromtal e.V. Herbert Spitz und seine Stellvertreterin Gisela Bölke im Juni 2003 den Kaufvertrag   in Luckau zum Erwerb eines ehemaligen Speichers der BHG samt Bürobaracke unterzeichneten, war beiden schon bewusst, dass damit viel Arbeit auf sie und besonders den Initiator des Projektes „Museums-Scheune/Jänickendorf“,  Manfred Bölke, zukommen würde. Aber dass in der dazu gehörenden Bürobaracke noch sämtliche Originalakten mit einem Umfang von ca. 600 Ordnern und Heftern sowie Hand geschriebenen Tage- und Protokollbüchern zur Gründung der VdgB/BHG lagern, sahen wir erst beim Abriss des mehr als maroden Gebäudes. Halt hatte das Dach damals eigentlich nur noch durch drei übereinander gestellte Schreibtische. Mehrere LKW-Ladungen mit Gerümpel und altem Papier mussten entsorgt werden. Glück im „Unglück“ war zu dieser Zeit die Hilfe eines „ABM“ Teams, denn die Leiterin dieser Gruppe kam aus der Landwirtschaft und konnte beim Sichten der vielen Akten fachmännisch entscheiden, was aus historischen Gründen der Nachwelt unbedingt erhalten werden muss. Und so blieben letztendlich  „nur“ noch 229 Ordner/Hefter übrig, die die Entstehungsgeschichte dieses Unternehmens belegen.
Nochmals Glück hatten wir, dass der inzwischen verstorbene Manfred Klawitter trotz seiner 80 Jahre in der Lage war, diese Unterlagen mit Hilfe des durch die Arbeitsgruppe erstellten Inhaltsverzeichnisses die 229 Ordner zu digitalisieren. Das heißt, dass man beim Einlegen der CD in den Computer mit zielgerichteten Suchfragen sofort den entsprechenden Ordner mit genauer Seitenangabe angezeigt bekommt. Eine unvorstellbare Hilfe, denn ohne diese CD müsste man die Ordner alle einzeln durchforsten.
Die Ordner lagerte Familie Bölke erst einmal in einem ihrer Keller, nachdem auf Anfrage bei der BHG Luckau und der VR – Bank/Luckenwalde  keinerlei Interesse daran bestand und uns empfohlen wurde, alles zu entsorgen. Aber dagegen rebellierte unser Geschichtsbewusstsein!
Seit Jahren suchten wir nun nach einem geeigneten Ort zum Lagern dieser so wichtigen Dokumente. Große Hoffnung setzte unser Verein, nachdem auch im Archiv der Gemeinde Nuthe-Urstromtal kein Platz dafür vorhanden war, auf entsprechende Räumlichkeiten im neu errichteten Dorfgemeinschaftshaus in Woltersdorf.  Der Bürgermeister  hatten sich im Vorfeld erkundigt, worauf die einzelnen Vereine besonderen Wert beim Einzug in dieses Gebäude legen. Wir als Geschichtsverein sprachen dabei die Notwendigkeit eines Archivraumes an, denn unzählige Zeitzeugendokumente lagern bei den Chronisten in den einzelnen Ortschaften und sind z.T. auch wegen Platzmangels verloren gegangen. Leider wurden aber die gesetzlich festgelegten Bestimmungen für einen Archivraum während des Umbaus nicht berücksichtigt und der HGV ging damit wieder leer aus. Das heißt, dass die vielen Aufzeichnungen, die geschichtlich von unschätzbarem Wert sind, auch weiterhin in den einzelnen Arbeitszimmern/Kellern/Böden der Ortschronisten lagern.
Wie ein Lottogewinn war deshalb das Angebot von  Karin Grzegorzewski, Archivleiterin des Kreishauses in Luckenwalde, die den Altkreis Jüterbog/Luckenwalde betreffenden BHG Akten  am 3. Juni 2019 entgegen zu nehmen und somit vor dem Zerfall zu bewahren.
Ihr im Namen des HGV Nuthe – Urstromtal e.V. ein ganz herzliches Dankeschön dafür.
G.Bölke
Stellv. Vors. HGV
(Juli 2019)

Backofenfest zu Pfingsten war wieder ein voller Erfolg

Zahlreiche Gäste von nah und fern  mit Auto, Fahrrad, Skater oder ganz einfach zu Fuß gekommen ließen sich den Kuchen und das frische Brot aus dem Lehmbackofen gut schmecken.

01_Am Wildbratwurststand02_Fröhliches Treiben am Backofen 8.6.19

 

(Juni 2019)

Einladung zum  Kulturempfang der SPD - Landtagsfraktion Brandenburg 2019

Am 23. April erhielt ich vom Vorsitzenden der SPD-Landtagsfraktion Mike Bischoff eine Einladung  zum diesjährigen Kultur- und Medienempfang am 20. Mai in den Brandenburger Landtag. 
Aus Erfahrung durch Teilnahme an dieser Veranstaltung in den vergangenen  Jahren wusste ich, dass ich hier die Möglichkeit habe, in persönlichen Gedankenaustausch mit Vertretern der Landesregierung und Abgeordneten des Landtages zu kommen. Also sagte ich meine Teilnahme mit zwei weiteren Mitgliedern des Heimat- u. Geschichtsvereins Nuthe-Urstromtal e.V. zu. Was mir an dieser Veranstaltung besonders gut gefällt, sind die zeitlich sehr kurzen Ansprachen: die des Ministerpräsidenten  Dr. D. Woidke, das Grußwort der Staatssekretärin für Wissenschaft, Forschung und Kultur Dr. Ulrike Gutheil sowie eine Gesprächsrunde zum Thema “KULTUR STIFTEN – WAS IST KULTUR HEUTE WERT?“  unter Moderation der Musikwissenschaftlerin Prof. Dr. Ulrike Liedtke. Zusammen mit einem Kulturprogramm gerade mal eine Stunde. Auch in diesem Jahr waren die geladenen Gäste von der kulturellen Einlage sehr beeindruckt. Natürlich galt sie im „Fontane - Jahr“  diesem Thema: Mitglieder des Staatstheaters Cottbus boten Ausschnitte aus ihrem Programm. Eine kurze Lesung aus „Effi Briest“ mit musikalischer Umrahmung sowie einem Solotanz der „Effi Briest“.
Im Anschluss bestand die Möglichkeit den Plenarsaal zu besichtigen bzw. beim Empfang mit den Vertretern der Regierung und  des Landtages  ins Gespräch zu kommen. Da ich die Probleme insbesondere in Bezug auf das Ehrenamt ansprechen wollte und aus Erfahrung weiß, dass es besser ist, diese auch in schriftlicher Form zu übergeben,  hatte ich mich entsprechend vorbereitet. Und während ich ins Gespräch mit Martin Gorholt (ehemaligen  Staatssekretär im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur sowie im Ministerium für Bildung, Jugend und Sport in Brandenburg und seit Juni 2018 Chef der Staatskanzlei des Landes Brandenburg), der Landtagsabgeordneten  Dr. U. Liedtke (Staatssekretärin im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur), Frau Dr. U. Gutheil und letztendlich dem Vorsitzenden der SPD-Landtagsfraktion M. Bischoff kam, überreichte ich auch gleich meine Anliegen in  schriftlicher Form. Von allen Gesprächspartnern wurde mir zugesagt, das Schreiben an entsprechende Personen weiter zu leiten, sofern sie selbst dafür nicht zuständig sind bzw. es in den bestimmten Gremien zur Sprache zu bringen.
In der Hoffnung, dass die angesprochenen Themen bei den Politikern Berücksichtigung finden, bleiben wir weiterhin optimistisch und behalten auch den Kulturempfang 2019 in guter Erinnerung.

G.Bölke
Stellv. Vorsitzende d. HGV Nuthe-Urstromtal e.V
(Mai 2019)

Spenderin aus Goslar (Niedersachsen) „entdeckte“ die Museums – Scheune im Internet

02_Weißwäsche aus GoslarAm 7. März 2019 erhielten wir eine Anfrage per E-Mail ob wir evtl. an Weißwäsche vom Ende des 19. Jahrhunderts bzw. Anfang des 20. Jahrhunderts. Interesse haben.
Laut Aussage der Schreiberin hatte sie diese Wäsche vor einiger Zeit von ihrer Schwägerin, deren Vorfahren zum Teil aus Dresden stammen, geerbt bzw. geschenkt bekommen mit dem Hinweis, dass sie bestimmt ein Museum o.ä. wüsste, wo sie diese Weißwäsche hingeben könnte.
Umgehend schrieb ich zurück, dass wir uns sehr über diese Sachen freuen würden, zumal sie diese nicht so einfach entsorgen oder verkaufen wollte. Wir kamen also in Kontakt und vereinbarten, dass sie in nächster Zeit hier nach Jänickendorf kommen wird, um uns die Sachen zu überreichen.
Und das erfolgte vor wenigen Tagen. Wir begrüßten uns in der Museums - Scheune wie “alte Bekannte“ und eine gewisse Vertrautheit war schnell hergestellt. Besonders erfreut sind wir, dass es die meisten der gespendeten Kleidungsstücke in dieser Ausführung noch nicht in unserer Wäschesammlung gibt. Immer wieder  bewundernswert die wunderschönen Spitzen und Lochstickereien, mit denen sie verziert sind – und das auch bei der Unterwäsche - und wie gut sie  trotz Tragens bei einem Alter von oftmals mehr als 100 Jahren erhalten sind.
Inzwischen hängt der Großteil der gespendeten Kleidung für jeden Besucher sichtbar „auf der Leine“ und unsere Spenderin hat sich vorgenommen, diese im Herbst hier noch einmal zu bewundern.
Einfach toll, dass Menschen von so weit her unsere Arbeit so anerkennen und die Museums-Scheune des Heimat- und den Geschichtsvereins Nuthe-Urstromtal e.V. für würdig finden, sich hierhin auf den Weg zu begeben, um das „Erbgut“ als Spende  zu überreichen.
G. u. M. Bölke
Betreuer der Museums – Scheune/Jänickendorf
(Mai 2019)

Brot, Kuchen und Butterstollen auch beim Weihnachtsbacken sehr gefragt

01_23.12.2018 am BackofenDer Backofen an der Museums – Scheune/Jänickendorf des Heimat- u. Geschichtsvereins Nuthe-Urstromtal wurde am 23. Dezember das letzte Mal im alten Jahr angeheizt.
Verwöhnen wollten wir unsere Gäste mit frischem Brot, vielen verschiedenen Kuchenangeboten und, wie es sich zu Weihnachten gehört – natürlich auch mit Christstollen.
Dass das einen Tag vor Heilig Abend für die Beteiligten eine ganz besondere Anstrengung bedeutet, steht sicher nicht infrage. Umso größer war die Freude, dass innerhalb von drei Stunden alles verkauft war.
Der Jahreszeit entsprechend gab es natürlich heißen Glühwein und die Wildbratwürste vom Grill ersetzten bei manch einem Besucher das tägliche Mittagessen.
Genauso überrascht wie erfreut waren wir, dass der Bürgermeister der Gemeinde Nuthe-Urstromtal, Stefan Scheddin, ohne persönliche Einladung „einfach mal so vorbei geschaut“ hat. Und das an seinem arbeitsfreien Tag! Dafür ihm wie auch allen anderen „treuen Kunden“ ein ganz herzliches Danke schön!
In der Hoffnung, dass unsere vier „Backtage“ im neuen Jahr auch weiterhin so großes Interesse bei den Gästen aus Nah und Fern finden (Einer unserer „Stammkunden“ kommt jedes Mal  extra aus Berlin und das auch stets noch mit einem kleinen Geschenk für uns), wünschen wir allen ein gesundes und friedliches neues Jahr.

M. u. G. Bölke
u. die fleißigen Helfer, ohne die wir das alles nicht schaffen könnten
(Dezember 2018)

 

Trotz Kälte und regnerischem Wetter zahlreiche  Besucher am Backofen der Museums- Scheune/Jänickendorf

04_2.Oktober 2018 Am BackofenImmer vor besonderen Fest- oder Feiertagen wird der Lehmbackofen an der Museums – Scheune/Jänickendorf angeheizt. So auch am Vortag des Tages der Einheit – am 2. Oktober 2018.
Die fleißigen Helfer waren wegen der ungünstigen Wettervorhersage sehr skeptisch, ob sich überhaupt jemand an unserem Backofen einfinden oder gar für längere Zeit Platz nehmen wird. Umso größer war die Freude, dass wie eigentlich bisher gewöhnt, zahlreiche „Kunden“ kamen, um das noch warme Ofenbrot und den leckeren Kuchen zu kaufen. Dabei hat sich schon ein fester „Kundenstamm“ gebildet, der bis nach Potsdam und Berlin geht und  dem wir auf diesem Wege für seine Treue und damit zugleich die Unterstützung der Museums – Scheune danken möchten.
Da uns die wärmende Sonne nicht ganz im Stich ließ, nahmen mehrere Gäste an dem bereit gestellten Tisch Platz, um vor Ort Kuchen, leckere Schmalz- und Knoblauchbutterstullen oder eine Wildbratwurst vom Grill zu verzehren. Ja, wir mussten sogar weitere Sitzgelegenheiten aufstellen, um allen einen Platz zu bieten. Bei gemeinsamen Gesprächen und manchmal auch einem kleinen Schnäpschen hielten so doch einige Besucher ziemliche lange vor Ort aus. Und uns als Veranstalter freute es sehr, dass nach 3 Stunden fast alles verkauft war und wir nicht so einen langen Arbeitstag hatten.
Mit diesen Backtagen finanziert unser Verein unter anderem die Kosten der Museums- Scheune, denn die Gebühren für Wasser, Gas, Strom und Versicherungen sind doch recht erheblich und sie bieten zugleich die Möglichkeit sich in gemütlicher Atmosphäre zu treffen und  miteinander ins Gespräch zu kommen.
Und wer dieses Mal „zu spät“ gekommen ist und keinen Kuchen mehr vorfand, der hat ja die Möglichkeit beim nächsten Mal vorher seine Bestellung aufzugeben.
G. u. M. Bölke
Museums-Scheune/Jänickendorf

Blogger Steven Hille zu Besuch in der Museums – Scheune /Jänickendorf

04_Steven HilleAls wir Anfang Mai die Anfrage erhielten, ob der Blogger Steven Hille auf seiner Radtour auch die Museums – Scheue/Jänickendorf besuchen kann, musste ich mich erst einmal bei unserer „jüngeren Generation“ erkundigen, was ein „Blogger“ überhaupt ist. Nachdem ich darüber aufgeklärt war, sagten wir zu. Am Ende seiner eintägigen Radtour am 15. Mai durch den Fläming traf Steven Hille gegen 15.30 Uhr in der Museums – Scheune ein.
Hier  konnte ich ihn  nun persönlich zu seinen umfangreichen und teils faszinierenden Unternehmen befragen:
Steven  ist in der ganzen Welt unterwegs, um empfehlenswerte Reiseziele und Nachhaltigkeit zu erkunden und  seine Empfehlungen dazu auf seinem Reiseblogg Funkloch darüber zu berichten. Dazu ist er nur mit einem Rucksack als Gepäck auf der ganzen Welt unterwegs. Mal auf dem Rennrad, mal nimmt er an einem Marathon teil oder besteigt Berge wie den Mount Fuji und , und, und.
Während seines knapp zweistündigen Besuches stellte er viele Fragen zu einzelnen Gegenständen hier im Museum. Beeindruckt war er aber auch wie viele Bekanntschaften wir durch unsere Museums- und Chronikarbeit inzwischen mit Besuchern bis hin aus England, Australien und China gemacht haben und immer noch mit ihnen in Kontakt sind.

Wir finden es eine tolle Sache, dass nun die Existenz der Museums- Scheune des Heimat- u. Geschichtsvereins Nuthe – Urstromtal e.V. durch ihn in die weite Welt hinaus getragen wird und sind gespannt, wann uns der erste Gast über diesen Weg besuchen kommt.

G. u. M. Bölke
Museums- Scheune/Jänickendorf

Seinen Bericht über den Tag auf der Fläming-Skate ist hier zu finden.

(Juni 2018)

Amtsblatt Gemeinde Nuthe-Urstromtal, 26. Januar 2018

Erschienen sind Amtsblatt die Artikel:

"Die schönsten Nachbarschaftsaktionen"

"Seniorentreffen mal an einem ganz anderen Ort"

Museums – Scheune Jänickendorf nicht nur in Nuthe-Urstromtal bekannt

Dass es eine  Museums – Scheune/Jänickendorf des Heimat- u. Geschichtsvereins Nuthe-Urstromtal e. V. gibt ist nicht nur in deren näherer Umgebung bekannt. Seit vielen Jahren kommen zu uns Besucher aus nah und fern, die von der Existenz dieses Museums durch Besucher, aus der Presse oder dem Internet erfahren haben. Aber ganz besonders stolz ist unser Verein, dass dieses Museum auch bei unserer Landesregierung kein unbekanntes ist.
Allein im letzten halben Jahr 2017 wurden die „hauptamtlich“ Verantwortlichen für diese Einrichtung dreimal zu einer Veranstaltung der Landesregierung nach Potsdam eingeladen:
Am 14. Juni zu einer Podiumsdiskussion in den Nikolaisaal/Potsdam anlässlich „25 Jahre Brandenburger Verfassung“, am 1. September zum Sommerfest der SPD in den Volkspark Potsdam und zuletzt am 14. November in den Landtag zum „Empfang für Kultur und Medien“.
Das ganz Besondere an diesen Veranstaltungen besteht darin, dass nach Begrüßung durch den Ministerpräsidenten Dietmar Woidke und einem Talk mit bekannten Politikern im Anschluss die Möglichkeit besteht, mit zahlreichen  Ministern und Landtagsabgeordneten ganz ungezwungen ins Gespräch zu kommen.
So auch bei der zuletzt genannten Veranstaltung. Nach einer filmischen Einstimmung zum Thema  nahm der SPD -Fraktionsvorsitzende im Landtag Mike Bischoff die Begrüßung und Eröffnung zum Empfang vor. Er hob dabei hervor dass „Kultur und Medien seismographisch die  gesellschaftliche Entwicklung beobachten, aktuelle Herausforderungen erkennen und visionäre Vorschläge aufzeigen können. Die Politik schafft wichtige Rahmenbedingungen dafür. Kultur in ihren vielfältigen Ausdrucksformen bildet das Fundament in einer Gesellschaft“.
Nach einer kurzen Ansprache durch Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke fand ein zwanzigminütiger Talk mit Dr. Martina Münch, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur und dem Minister für Wirtschaft und Energie Albrecht Gerber unter Moderation von Prof. Dr. Ulrike Liedke, Sprecherin für Kultur und Wissenschaft statt. Darin wurden hauptsächlich aktuelle Ergebnisse und Ziele der kulturellen Förderung im Land Brandenburg aufgezeigt.
Im Anschluss daran gab es die Möglichkeit zur Besichtigung des Landtagsgebäudes bzw. bei einem Buffet mit zahlreichen Politikern und geladenen Gästen aus Kultur und Medien ins Gespräch zu kommen.
Diese Gelegenheit nutzen auch wir, Manfred und Gisela Bölke, und erhielten von Dr. M. Münch, die bereits 2010 noch als Bildungsministerin unser Museum besucht hat, Albrecht Gerber, Günter Baske sowie weiteren Gesprächspartnern Auskünfte auf unsere Fragen und Anregungen für unsere weitere Arbeit im Heimat- und Geschichtsverein.
Ein „treuer“ Gesprächspartner und Unterstützer  für uns ist dabei stets, aber auch vor Ort der Landtagsabgeordnete Helmuth Barthel. Ihm auf diesem Wege ein öffentliches Dankeschön.
Musikalisch begleitet wurde  der Empfang durch Studierende am Zentrum für Lehrerbildung der Universität Potsdam.
Während der Gespräche hörte man einstimmig die Meinung, dass ein derartiger Dialog allen    Beteiligten Anregungen für ihrer weiteren Arbeit gibt.

Manfred u. Gisela Bölke
Museums – Scheune/Jänickendorf

(2017)

 

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